Zwedru, Grand Gedeh County, 03. MärzZwedru ist Samuel K. Doe town. das militär putschte ihn 1980 an die macht. keine neun jahre später wird er sowohl die macht als auch seine zwei ohren und sein leben verlieren. in den jahren dazwischen fand er zeit für diverse massaker an der zivilbevölkerung,
den bau einer vierspurigen, laternenbeleuchteten strasse durch Zwedru City und den bau eines beachtlichen eigenheims, Samuel-K.-Doe-Palace genannt. durch die ruine fegen heute der wind, die schwalben, Tipothey und seine bande. Tipothey meint „K. Doe, e'oh, he was the president
of Liberia. He was not bad, e'oh!“ er rapt beim sprechen mit der rechten hand. jeden tag kämen sie hier her. sie toben im pool, der mit der flagge Liberias gekachelt ist. sie streichen durch die labyrinthischen gänge, kammern, keller, ehemaligen badezimmer. einmal, so Tipothey, hätten sie sich in den keller getraut, allein mit dem licht von streichhölzern, und einen schädel gefunden. ein unterirdischer gang würde bis in den entlegenen
busch führen. keiner von uns hat sich da runter getraut. die kids haben mit den jahren die gleichen farben wie das Doe-haus angenommen. ocker, braun, staubgelb. schwer zu sagen, ob das haus sie oder sie das haus beherrschen.







entlang der strasse, die 5 kilometer durch die stadt, die die limosine abfahren wird. man stellte neumodische strassenlaternen auf. strom dafür gibt es keinen. man verteilte u.s.-amerikanische und liberianische fähnchen. schüler säumten in ihren blitzeblanken gelb-braunen uniformen die strassen. für die etwa 300-mann starke crew liess man wasser einfliegen aus washington. vor der küste 









